Housedance
House Musik ist in den späten 1970er Anfang 80er Jahren in Chicago entstanden. Der elektronische Musik Stil wurde inspiriert von den Genres: Jazz, Gospel, Funk, Soul, Hip Hop, RNB. Der Musikstil ist sehr vielfältig und hat unzählige Varianten, deswegen gibt es unzählige House Musik Stile wie Afro House, Funk House, Tech-house etc. Einer der ersten Clubs war das Warehouse in Chicago, ein Ort wo Menschen, vor allem aus der LGBTQI+*/ African American/Latin Community im Club zusammenkamen, um gemeinsam die Musik zu feiern zu tanzen. Diese Menschen wurden und werden bis heute von der weißen Gesellschaft oft ausgegrenzt und House Clubs waren ein Ort der Sicherheit und Freiheit für diese Menschen. In vielen der “Old School“ House Tracks findet man Philosophien wieder wie: “…once you enter my house it then becomes our house and our House Music. And, you see, no one man owns house because House Music is a universal language spoken and understood by all. You see, House is a feeling that no one can understand really unless you're deep into the vibe of House. House is an uncontrollable desire to Jack your body.“ …….. “Jack is the one that can bring nations and nations of all Jackers together under one house! You may be black, you may be white, you may be Jew or Gentile. It don't make a difference in our house. And this is fresh!" Chuck Roberts - Chicago - 1987 Es ist eine Art Mentalität der Offenheit, der Akzeptanz und der Sicherheit gemeinsam in einem Raum sein zu können, wo man sich frei ausdrücken kann, nach Toleranz strebt, die vereint und sich dabei gegenseitig empowert. Diese Offenheit fühlt man in der House Musik, wie auch im Tanz. Einen Raum zu beleben, wo man sich frei ausdrücken kann, sich sicher fühlt man selbst sein zu können und dabei eine Community bildet, ist dass, was ich an der House Kultur so schätze und hoffe bei meinen Workshops entstehen zu lassen, indem ich die Geschichte der Musik und des Tanzes mit der Art verbinde, sich auszutauschen und sich gemeinsam durch den Raum zu bewegen.